Die Seele weiß alles.
Nichts Neues kann sie überraschen.
Nichts ist größer als sie.
Lass andere furchtsam sein, die Seele aber fürchtet nichts.
Sie lebt ihren eigenen Gesetzen zufolge.
Sie ist größer als der Raum und älter als die Zeit.
Ralph Waldo Emerson (1803-1882)
20 März 2006
19 März 2006
Selbst erfahren
Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren.
Sich selbst erfahren heißt sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen.
Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört:
von Leib und Geist,
von mir selbst und von den andern.
So verschwinden die Spuren der Erleuchtung,
und zugleich ist sie da,
jederzeit und überall,
ohne dass wir daran denken.
Dogen (1199-1253)
Sich selbst erfahren heißt sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen.
Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört:
von Leib und Geist,
von mir selbst und von den andern.
So verschwinden die Spuren der Erleuchtung,
und zugleich ist sie da,
jederzeit und überall,
ohne dass wir daran denken.
Dogen (1199-1253)
18 März 2006
Jeder Mensch ist göttlich
Je länger ich lebe, um so überzeugter bin ich, dass jeder Mensch göttlich ist.
In niemandem, so gemein er auch sein mag, stirbt diese Göttlichkeit.
Nur weiß der Betreffende nicht, wie er sie erreichen kann, und wartet auf die Wahrheit.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
In niemandem, so gemein er auch sein mag, stirbt diese Göttlichkeit.
Nur weiß der Betreffende nicht, wie er sie erreichen kann, und wartet auf die Wahrheit.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
17 März 2006
In Wirklichkeit
Das Subjekt wurde mit dem Objekt überlagert; das Subjekt ist die einzige Realität, das andere ist eine bloße Erscheinung. Die gegenteilige Ansicht ist unhaltbar. Materie und äußere Welt sind nichts als die Seele in einem bestimmten Zustand; in Wirklichkeit gibt es nur eines.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
16 März 2006
Voll Klarheit
In dieser Geburt ergießt sich Gott mit Licht derart in die Seele, dass das Licht im Sein und im Grunde der Seele so reich wird, dass es herausdringt und überfließt in die Kräfte und auch in den äußeren Menschen ...
Der Überfluss des Lichtes, das in der Seele Grund ist, fließt über in den Leib und der wird dadurch voll Klarheit.
Meister Eckhart (1260-1327)
15 März 2006
Eins werden
Es genügt, dass man sich ausliefert. Sich auszuliefern heißt, dass man sich dem Grund des eigenen Seins übergibt. Lass dich nicht von dem Wahn blenden, dieser Grund sei irgendein äußerer Gott. Dein Ursprung ist in dir selbst. Ergib dich ihm. Das bedeutet, dass du den Ursprung suchen und mit ihm eins werden musst.
Ramana Maharshi (1879-1950)
Ramana Maharshi (1879-1950)
14 März 2006
Was ist Verwirklichung?
Kann eine Erscheinung Gottes mit vier Händen Verwirklichung sein? Es ist doch bloße Erscheinung und Täuschung. Es muss ein Sehender vorhanden sein, und dieser allein ist wirklich und ewig.
Ramana Maharshi (1879 - 1950)
Ramana Maharshi (1879 - 1950)
13 März 2006
Recht auf Desillusion
Alle Menschen werden mit einem gleichen, unabdinglichen Recht auf Desillusion geboren. Solange sie sich also nicht entschließen, auf dieses Recht zu verzichten, bleibt es bei einem dreifachen Hoch auf den technischen Fortschritt und die Hochschulbildung für jedermann.
Aldous Huxley (1894-1963)
Aldous Huxley (1894-1963)
12 März 2006
Den Träumen trauen
Trauet euren Träumen,
denn das Tor der Ewigkeit
ist darin verborgen.
Khalil Gibran (1883-1931)
denn das Tor der Ewigkeit
ist darin verborgen.
Khalil Gibran (1883-1931)
11 März 2006
Quelle wahrer Wissenschaft
Das schönste und tiefste Gefühl, das wir erfahren können, ist die Erfahrung des Mystischen.
Sie ist die Quelle aller wahren Wissenschaft.
Albert Einstein (1879 – 1955)
Sie ist die Quelle aller wahren Wissenschaft.
Albert Einstein (1879 – 1955)
10 März 2006
Warum nicht in Dir?
Nähre das Feuer deiner Sehnsucht, vergrößere deinen Wunsch nach Freiheit, bis nichts anderes mehr übrig ist. Und sag ja, sag ja zu allem was geschieht, sei es angenehm oder unangenehm!
Du musst dich nicht verändern, sag auch Ja zu dir - du bist genauso gewollt wie du bist!
Du bist ein Ausdruck des Göttlichen wie du bist - mit allen deinen Ecken und Kanten!
Sag ja zu dir, denn du bist ein Ausdruck der Göttlichkeit - was für eine Blasphemie wäre es, dich nicht anzunehmen!
Ich kann nichts anderes als Göttlichkeit in dir sehen. "Du kennst mich ja gar nicht!”, sagst du jetzt.
Doch, ich kenne dich, denn du bist dasselbe Selbst, was ich bin, und ich sehe Buddha in jedem Wesen.
Warum sollte ich Ihn ausgerechnet in dir nicht sehen können?
Pyar Troll (*1960)
Du musst dich nicht verändern, sag auch Ja zu dir - du bist genauso gewollt wie du bist!
Du bist ein Ausdruck des Göttlichen wie du bist - mit allen deinen Ecken und Kanten!
Sag ja zu dir, denn du bist ein Ausdruck der Göttlichkeit - was für eine Blasphemie wäre es, dich nicht anzunehmen!
Ich kann nichts anderes als Göttlichkeit in dir sehen. "Du kennst mich ja gar nicht!”, sagst du jetzt.
Doch, ich kenne dich, denn du bist dasselbe Selbst, was ich bin, und ich sehe Buddha in jedem Wesen.
Warum sollte ich Ihn ausgerechnet in dir nicht sehen können?
Pyar Troll (*1960)
09 März 2006
Das Leben ist schwierig
Das Leben ist schwierig. Das ist eine große Wahrheit, eine der größten. Es ist eine große Wahrheit, denn wenn wir diese Wahrheit erst einmal voll ins Auge fassen, transzendieren wir sie...
Einmal akzeptiert, macht einem die Tatsache, dass das Leben schwierig ist, nichts mehr aus.
M. Scott Peck
Einmal akzeptiert, macht einem die Tatsache, dass das Leben schwierig ist, nichts mehr aus.
M. Scott Peck
08 März 2006
Gewähre deinen Segen
Gewähre deinen Segen,
so dass mein Geist sich dem Dharma zuwende;
Gewähre deinen Segen,
so dass das Dharma auf dem Weg voranschreitet;
Gewähre deinen Segen,
so dass der Weg Verwirrung klären möge;
Gewähre deinen Segen,
so dass Verwirrung als Weisheit aufgehe.
Gampopa (1079 - 1153; Schüler von Milarepa)
so dass mein Geist sich dem Dharma zuwende;
Gewähre deinen Segen,
so dass das Dharma auf dem Weg voranschreitet;
Gewähre deinen Segen,
so dass der Weg Verwirrung klären möge;
Gewähre deinen Segen,
so dass Verwirrung als Weisheit aufgehe.
Gampopa (1079 - 1153; Schüler von Milarepa)
07 März 2006
Wenn der Mond sich spiegelt
Formen erscheinen dann, wenn Bedingungen zur Formgebung entstehen.
Etwa so, wie der Mond sich spiegelt, wenn Wasser da ist, das ihn reflektiert.
Rinzai Gigen Zenji alias Lin-chi (um 850)
06 März 2006
Was in uns sitzt
Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.
Hermann Hesse (1877-1962)
Hermann Hesse (1877-1962)
05 März 2006
Wie Wasser und Eis
Alle Menschen sind im Grunde Buddhas, gleich wie Wasser und Eis: Es gibt kein Eis getrennt vom Wasser, gesondert von den Geschöpfen keine Buddhas. Nicht wissend wie nahe ihnen die Wahrheit, suchen die Geschöpfe sie in der Ferne - welch Jammer! Sie gleichen denen, die im Wasser nach Wasser schrei'n vor Durst.
Hakuin Zenji (1686-1769)
Hakuin Zenji (1686-1769)
04 März 2006
Der Friede höchsten Schweigens
Ich schaue den Frieden höchsten Schweigens, der alle ergreift, die wissen, die in sich hegen das hohe, vollkommene und feste Bewusstsein.
Denn die Jagd nach den Dingen dieser Welt lockt sie nicht mehr.
Ich schaue das göttliche Ganze, das nichts ausschließt, in dem alles einen Anfang nimmt:
ewige, stille Glückseligkeit, ruhige Frische des wahren Seins.
Ramana Maharshi (1879 - 1950)
Denn die Jagd nach den Dingen dieser Welt lockt sie nicht mehr.
Ich schaue das göttliche Ganze, das nichts ausschließt, in dem alles einen Anfang nimmt:
ewige, stille Glückseligkeit, ruhige Frische des wahren Seins.
Ramana Maharshi (1879 - 1950)
03 März 2006
Gott ist grenzenlos
Gott ist grenzenlos und unendlich, und der Seele Begehren ist ein Abgrund, der nicht zu füllen ist außer durch einen unendlichen Gott. Und je heftiger sich die Seele nach Gott verzehrt, desto mehr wünscht sie sich, nach ihm zu sehen, denn Gott ist ein Gott ohne Fehl und ein grundloser Born lebendigen Wassers, und die Seele ist zum Bilde Gottes gemacht und daher geschaffen, Gott zu erkennen und ihn zu lieben.
Johannes Tauler (ca. 1300 - 1361; Schüler von Meister Eckhart)
Johannes Tauler (ca. 1300 - 1361; Schüler von Meister Eckhart)
02 März 2006
Alles ist euer Leben
Alles ist euer Leben.
Tag und Nacht, was immer euch begegnet, ist euer Leben;
daher sollt ihr euer Leben der Situation anpassen, die euch im Augenblick begegnet.
Verwendet eure Lebenskraft dazu,
aus den Umständen, die auf euch zukommen,
eine Einheit mit eurem Leben zu gestalten
und die Dinge an ihren richtigen Platz zu setzen.
Dogen (1199-1253)
Tag und Nacht, was immer euch begegnet, ist euer Leben;
daher sollt ihr euer Leben der Situation anpassen, die euch im Augenblick begegnet.
Verwendet eure Lebenskraft dazu,
aus den Umständen, die auf euch zukommen,
eine Einheit mit eurem Leben zu gestalten
und die Dinge an ihren richtigen Platz zu setzen.
Dogen (1199-1253)
01 März 2006
Im Kern sind die Dinge eins
Die falsche Vorstellung lehrt, dass Dinge wie Licht und Schatten, lang und kurz, schwarz und weiß, verschieden sind und auseinandergehalten werden müssen; aber sie sind nicht unabhängig voneinander; sie sind nur verschiedene Aspekte desselben, sie sind Ausdrücke von Beziehungen, nicht der Wirklichkeit. Daseinsbedingungen sind nicht von der Art, dass sie sich gegenseitig ausschließen; im Kern sind die Dinge nicht zwei, sondern eins.
Lankavatara Sutra
Lankavatara Sutra
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