Wenn sich euch, die ihr auf dem Weg zur Erleuchtung seid, nicht der Urgrund des Geistes offenbart, so werdet ihr im Denken stecken bleiben; ihr werdet den Buddha außerhalb suchen und werdet allen möglichen Dingen, der "Welt der Erscheinungen" und geistigen Übungen verhaftet bleiben, die alle nichts zu tun haben mit dem Weg zur Höchsten Erkenntnis.
Huang Po (um 850)
17 April 2007
16 April 2007
In Gott ist nichts als Gott
Ihr sollt wissen, alles, was man so zu Worte bringt und den Leuten mit Bildern vorlegt, das ist nichts als ein Anreiz zu Gott. Wisset, dass in Gott nichts ist als Gott. Wisset, dass keine Seele in Gott kommen kann, sie werde denn zuvor so Gott, wie sie Gott war, ehe sie geschaffen wurde.
Meister Eckhart (1260-1327)
[Aus Anlass des 80. Geburtstages von Benedikt XVI.]
Meister Eckhart (1260-1327)
[Aus Anlass des 80. Geburtstages von Benedikt XVI.]
15 April 2007
Tausende Sonnen
Wenn deine Liebe ganz aufgeblüht ist, wird ein helles Licht erscheinen, plötzlich gehen rings um dich Tausende von Sonnen auf.
Kabir (1440-1518)
Kabir (1440-1518)
14 April 2007
Toröffner
Lehrer öffnen dir das Tor.
Doch über die Schwelle treten musst du selber.
Hakuin Zenji, auch Hakuin Ekaku (1686-1769)
Doch über die Schwelle treten musst du selber.
Hakuin Zenji, auch Hakuin Ekaku (1686-1769)
13 April 2007
Ego und Leiden
Das Ego ist weder gut noch schlecht, es ist nur eine Vorstellung. Diese Vorstellung wird genährt von der Angst, dem zu begegnen, was ist und wird genährt vom Kampf. Jeder Wunsch und jede Ablehnung bedeutet zugleich eine Abtrennung und verfestigt die Vorstellung von "ich”, führt somit zu neuem Leiden.
Pyar (*1960)
Pyar (*1960)
12 April 2007
Wahrheit
Was nach eigener Erfahrung und Untersuchung mit deiner Vernunft übereinstimmt und zu deinem eigenen Wohle und Heile wie zu dem aller anderen Wesen dient, das nimm als Wahrheit an und lebe danach.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
11 April 2007
Göttliches Selbst
Wenn du glaubst, ein Körper zu sein, bist du vom Weltall getrennt. Wenn du glaubst, ein Geist zu sein, bist du ein Funke des ewigen Feuers, wenn du glaubst, das göttliche Selbst zu sein, bist du alles.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
10 April 2007
Musik ohne Saiten
Nada befindet sich in Deinem Inneren. Es ist eine Musik ohne Saiten, die in Deinem Körper spielt. Sie durchdringt das Innere und Äußere und führt Dich fort von Illusion.
Kabir (1440-1518)
Kabir (1440-1518)
09 April 2007
08 April 2007
Auf zur Auferstehung
Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvoller Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.
Marie Luise Kaschnitz (1901 - 1974)
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvoller Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.
Marie Luise Kaschnitz (1901 - 1974)
07 April 2007
Sehnsucht
Du wirst Gott schauen,
wenn dein Verlangen nach ihm so groß ist,
wie deine Sehnsucht nach Luft in diesem Augenblick.
Shri Ramakrishna (1836 - 1886)
wenn dein Verlangen nach ihm so groß ist,
wie deine Sehnsucht nach Luft in diesem Augenblick.
Shri Ramakrishna (1836 - 1886)
06 April 2007
Geboren werden
Die Dunkelheit
ist eine Morgendämmerung,
die darauf wartet,
geboren zu werden.
Khalil Gibran (1883-1931)
ist eine Morgendämmerung,
die darauf wartet,
geboren zu werden.
Khalil Gibran (1883-1931)
05 April 2007
Gegenwärtig
Würden wir sagen,
dass Gott die Welt gestern oder morgen erschüfe,
so würden wir uns töricht verhalten.
Gott erschafft
die Welt und alle Dinge
in einem gegenwärtigen Nu.
Meister Eckhart (1260-1327)
dass Gott die Welt gestern oder morgen erschüfe,
so würden wir uns töricht verhalten.
Gott erschafft
die Welt und alle Dinge
in einem gegenwärtigen Nu.
Meister Eckhart (1260-1327)
04 April 2007
In Gott
Gott ist die Gerechtigkeit,
und wer in der Gerechtigkeit ist,
der ist in Gott und ist Gott.
Meister Eckhart (1260-1327)
und wer in der Gerechtigkeit ist,
der ist in Gott und ist Gott.
Meister Eckhart (1260-1327)
03 April 2007
02 April 2007
Erwachen
Bist du dir deiner Gedanken und Vorstellungen bewusst,
dann kann es sein,
dass dich ein einziger Ausspruch,
vielleicht sogar nur ein einziges Wort,
unmittelbar zum Erwachen bringt.
Bardo Thödol
dann kann es sein,
dass dich ein einziger Ausspruch,
vielleicht sogar nur ein einziges Wort,
unmittelbar zum Erwachen bringt.
Bardo Thödol
01 April 2007
Punkte im Raum
Alle Punkte im Raum werden allen anderen Punkten im Raum gleich, und man kann somit nicht mehr davon sprechen, dass irgend etwas von etwas anderem getrennt oder unabhängig ist.
David Bohm (1917-1992)
David Bohm (1917-1992)
31 März 2007
Weg und Ort finden
Hätte sich aber ein Fisch vorgenommen, zuerst über die Grenzen des Wassers hinauszugelangen und dann ins Wasser zu gehen, und ein Vogel erst dann in den Himmel zu fliegen, wenn er über die Grenzen des Himmels hinausgelangt wäre, dann könnten der Fisch und der Vogel niemals ihren Weg und ihren Ort im Wasser oder im Himmel finden.
Dogen (1199-1253)
Dogen (1199-1253)
30 März 2007
Zeit
Berge sind Zeit, Ozeane sind Zeit. Ohne die Zeit könnten Berge und Ozeane nicht existieren: ihr sollt niemals bestreiten, dass die Zeit hier und jetzt in den Bergen und in den Ozeanen existiert.
Wenn die Zeit zerstört wird, werden Berge und Ozeane zerstört. Wenn die Zeit nicht zerstört wird, werden Berge und Ozeane nicht zerstört.
Im Einklang mit dieser Wahrheit zeigt sich der helle Morgenstern, erscheint der Tathagata, erscheint das Auge, und es geschieht, dass die Blume hochgehalten wird, und dies ist Zeit.
Dogen (1199-1253)
Wenn die Zeit zerstört wird, werden Berge und Ozeane zerstört. Wenn die Zeit nicht zerstört wird, werden Berge und Ozeane nicht zerstört.
Im Einklang mit dieser Wahrheit zeigt sich der helle Morgenstern, erscheint der Tathagata, erscheint das Auge, und es geschieht, dass die Blume hochgehalten wird, und dies ist Zeit.
Dogen (1199-1253)
29 März 2007
Formen
Formen erscheinen dann, wenn Bedingungen zur Formgebung entstehen, etwa so, wie der Mond sich spiegelt, wenn Wasser da ist, das ihn reflektiert.
Rinzai Gigen Zenji alias Lin-chi (um 850)
Rinzai Gigen Zenji alias Lin-chi (um 850)
28 März 2007
Buddhanatur
Die Absicht des tiefgründigen Lehrens aller Buddhas besteht darin, den in uns sichtbar werden zu lassen, der in der Lage ist, alle Lebensumstände zu beherrschen.
Die Buddhanatur kann von sich selbst nicht sagen: ich bin die Buddhanatur. Es ist vielmehr der unabhängige Mensch des Weges, der in allen Lebensfragen von seiner Buddhanatur Gebrauch macht, indem er sie einfach walten lässt.
Rinzai Gigen Zenji alias Lin-chi (um 850)
Die Buddhanatur kann von sich selbst nicht sagen: ich bin die Buddhanatur. Es ist vielmehr der unabhängige Mensch des Weges, der in allen Lebensfragen von seiner Buddhanatur Gebrauch macht, indem er sie einfach walten lässt.
Rinzai Gigen Zenji alias Lin-chi (um 850)
27 März 2007
Werden
Wer werden will,
was er sein sollte,
der muss lassen,
was er jetzt ist.
Meister Eckhart (1260 - 1327)
was er sein sollte,
der muss lassen,
was er jetzt ist.
Meister Eckhart (1260 - 1327)
26 März 2007
Dem Universum begegnen
Es ist sehr wichtig, dass wir lernen, gut zu uns zu sein und uns selbst zu respektieren. Es ist aus einem ganz bestimmten Grund wichtig: Wenn wir in unser Herz blicken und entdecken, was dort verwirrt und was klar ist, was bitter ist und was süß, dann finden wir nicht nur uns selbst. Wir begegnen dem Universum.
Pema Chödrön (*1936)
Pema Chödrön (*1936)
25 März 2007
Licht der Menschen
Haltet mich von dem fern, der sagt: "Ich bin das Licht, das den Menschen den Weg weist."
Doch führt mich zu dem, der seinen Weg durch das Licht der Menschen hindurch sucht.
Khalil Gibran (1883-1931)
Doch führt mich zu dem, der seinen Weg durch das Licht der Menschen hindurch sucht.
Khalil Gibran (1883-1931)
24 März 2007
Geboren werden
Die Dunkelheit
ist eine Morgendämmerung,
die darauf wartet,
geboren zu werden.
Khalil Gibran (1883-1931)
ist eine Morgendämmerung,
die darauf wartet,
geboren zu werden.
Khalil Gibran (1883-1931)
23 März 2007
Kommunikation
Dieser Geist ist ein Bestandteil des universalen Geistes. Jeder Geist ist mit jedem anderen verbunden. Und jeder Geist, wo auch immer er sich befindet, kommuniziert wirklich mit der ganzen Welt.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
22 März 2007
In Wirklichkeit nur eines
Das Subjekt wurde mit dem Objekt überlagert; das Subjekt ist die einzige Realität, das andere ist eine bloße Erscheinung. Die gegenteilige Ansicht ist unhaltbar. Materie und äußere Welt sind nichts als die Seele in einem bestimmten Zustand; in Wirklichkeit gibt es nur eines.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
21 März 2007
Nach Innen wenden
Wenn Du umkehrst
und Dich nach Innen wendest,
wird sich das Geheimnis
Deines Innern offenbaren.
Zen-Weisheit
und Dich nach Innen wendest,
wird sich das Geheimnis
Deines Innern offenbaren.
Zen-Weisheit
20 März 2007
Mittelpunkt
Die ein gutes Leben beginnen wollten,
sollten tun wie einer,
der einen Kreis zieht:
Hat er den Mittelpunkt
gut angesetzt,
so wird die Kreislinie gut.
Meister Eckhart (1260 - 1327)
sollten tun wie einer,
der einen Kreis zieht:
Hat er den Mittelpunkt
gut angesetzt,
so wird die Kreislinie gut.
Meister Eckhart (1260 - 1327)
19 März 2007
Den Weg gehen
Um das zu werden,
was du nicht bist,
musst du den Weg gehen,
auf dem du nicht bist.
T.S. Eliot (1888 - 1965)
was du nicht bist,
musst du den Weg gehen,
auf dem du nicht bist.
T.S. Eliot (1888 - 1965)
18 März 2007
Gott muss lieben
Ich will Gott niemals dafür danken, dass er mich liebt, denn er kann es nicht lassen, seine Natur zwingt ihn dazu; ich will dafür danken, dass er es in seiner Güte nicht lassen kann, dass er mich lieben muss.
Meister Eckhart (1260 - 1327)
Meister Eckhart (1260 - 1327)
17 März 2007
16 März 2007
Zum Schweigen kommen
Wer in allen Räumen zu Hause ist, der ist Gottes würdig, und wer in allen Zeiten eins bleibt, dem ist Gott gegenwärtig, und in wem alle Kreaturen zum Schweigen gekommen sind, in dem gebiert Gott seinen eingeborenen Sohn.
Meister Eckhart (1260-1327)
Meister Eckhart (1260-1327)
15 März 2007
Gott und Verstand
Wenn Gott, der Gegenstand unseres Glaubens, unser Verständnis übersteigt, und wenn du ihn nicht verstehst, so heißt das nicht, dass du deinen Verstand nicht benutzen sollst, um danach zu streben, ihn zu verstehen.
Fjodor Strachow
Fjodor Strachow
14 März 2007
Alles ist im menschlichen Bewusstsein
Alles, was gebraucht wird, ist schon im menschlichen Bewusstsein verborgen. Der Mensch muss nicht in den Himmel schauen, sondern in sich selber. Er braucht nicht von irgendwoher um Gnade bitten, sondern er muss sich selbst ein Licht werden.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
13 März 2007
Der Geist geht voran
Den Dingen geht der Geist voran.
Der Geist entscheidet:
Entspringen reinem Geist dein Wort und deine Taten,
folgt das Glück dir nach: Unfehlbar wie dein Schatten.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u. Z.)
Der Geist entscheidet:
Entspringen reinem Geist dein Wort und deine Taten,
folgt das Glück dir nach: Unfehlbar wie dein Schatten.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u. Z.)
12 März 2007
Bewusstsein ist wie Gaukelwerk
Dem Schaumball gleichet dieser Leib,
der Wasserblase das Gefühl,
Wahnehmung ist dem Luftbild gleich,
die Geistgebilde dem Bananenstamm,
Bewusstsein aber ist wie Gaukelwerk.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
der Wasserblase das Gefühl,
Wahnehmung ist dem Luftbild gleich,
die Geistgebilde dem Bananenstamm,
Bewusstsein aber ist wie Gaukelwerk.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
11 März 2007
Sage die Wahrheit
Verleugne nicht, was für dich in deiner Erfahrung dem Sein in der Stille, dem Frieden im Wege steht. Gib nichts vor, täusche nichts vor, sage die Wahrheit zu dir, gestehe sie dir ein, und dann akzeptiere es und schau, was bleibt.
Pyar (*1960)
Pyar (*1960)
10 März 2007
Jede Geschichte ist richtig
Die jeweiligen äußeren Umstände - Beruf oder Arbeitslosigkeit, Höhle im Himalaja oder geschäftiges Leben im Westen, Partnerschaft oder monastisches Leben, Gefängnis oder Freiheit - sind letztlich immer die richtigen, sind genau die Umstände, die DU brauchst, um aufzuwachen. Jede Geschichte ist die richtige! Jede Geschichte jedes Wesens mündet schließlich in Erwachen, auch deine!
Pyar (*1960)
Pyar (*1960)
09 März 2007
Wie Leid endet
Der größte Teil unserer Gefühle entsteht aus der irrigen Vorstellung, die unbeständigen Erscheinungen seien von beständiger Natur.
Habt ihr diese falsche Vorstellung mit der Wurzel ausgerissen, endet das Leid.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
Habt ihr diese falsche Vorstellung mit der Wurzel ausgerissen, endet das Leid.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
08 März 2007
Ursprung psychischer Probleme
Wir können damit beginnen, den Ursprung aler psychischen Probleme zu analysieren, den Ursprung des neurotischen Geistes. Es ist unsere Tendenz, sich mit Wünschen und Konflikten zu identifizieren, die sich auf die äußere Welt beziehen. Natürlich stellt sich hier sofort die Frage, ob diese Konflikte im Außen wirklich existieren oder ob sie in Wirklichkeit innere Konflikte sind.
Chögyam Trungpa (1940 - 1987)
Chögyam Trungpa (1940 - 1987)
07 März 2007
Nicht normal
Wir sind nicht normal und natürlich. Wir sind absolut anormal, krank, verrückt! Nur dass das keiner merkt, weil wir ja alle so sind. Die Verrücktheit ist so normal, dass es anormal erscheint, nicht verrückt zu sein. Buddha ist anormal.
Osho (1931 - 1990)
Osho (1931 - 1990)
06 März 2007
Ego-Baustelle
Dieses Nichts macht Angst und deshalb sind wir ständig auf der Ego-Baustelle zugange, verstärken hier, verbessern da, um dieses Haus, das in Wahrheit so wenig existiert wie des Kaisers neue Kleider, vor dem Einsturz zu bewahren. Und da es in Wahrheit nur eine Fiktion ist, ist ständige Anstrengung notwendig, es aufrecht zu erhalten.
Pyar Troll (*1960)
Pyar Troll (*1960)
05 März 2007
02 März 2007
01 März 2007
Wer bist Du?
Willst Du wissen,
wer Du warst,
so schau, wer Du bist.
Willst Du wissen,
wer Du sein wirst,
so schau, was Du tust.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
wer Du warst,
so schau, wer Du bist.
Willst Du wissen,
wer Du sein wirst,
so schau, was Du tust.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
28 Februar 2007
Umgang mit Einfachem
Für viele gilt Zen als verwirrend und schwierig. Doch das ist es nicht. Unser Geist ist es, der es dazu macht. Denn den Umgang mit so Einfachem ist er nicht gewöhnt.
27 Februar 2007
Farbe des Windes
Menschen fragen oft: "Was ist der Sinn einer Religion wie der Buddhismus, die keinen Gott und keine Himmel kennt?".
Zen fragt: "Was ist die Farbe des Windes?"
Zen fragt: "Was ist die Farbe des Windes?"
26 Februar 2007
Wahrheit - ganz anders
Lass dich nicht täuschen und nicht betäuben, nicht einlullen. Die Wahrheit ist ganz anders, als du dir jemals vorgestellt hast. Sie ist auch ganz anders als sie dir irgend jemand mit Worten vermitteln könnte!
Pyar Troll (*1960)
Pyar Troll (*1960)
25 Februar 2007
Die Sehnsucht ausrichten
Notwendig ist, die Sehnsucht auszurichten, die Wahrheit selbst, die Freiheit selbst zu wollen und nicht ihre Ersatzstoffe. Diese Ersatzstoffe wie Geld, Macht, Ruhm, Beziehung, wie Gutsein, selbst ein Schwelgen in ekstatischen und himmlischen Zuständen können ja nicht wirklich und vor allem nicht dauerhaft befriedigen.
Pyar Troll (*1960)
Pyar Troll (*1960)
24 Februar 2007
Leben des wachsenden Baumes
Das Leben des Samens in der Frucht ist ein ganz aneres als das Leben des wachsenden Baumes. So muss auch unser Leben, das an allen Seiten auf die Umgebung unseres Selbst und auf das eng begrenzte Gebiet unserer Sinne beschränkt ist, so grundverschieden sein von dem Leben einer befreiten Seele, dass es uns unmöglich ist, uns dies vorzustellen, solange wir in der Hülle des Selbst eingekerkert sind.
Rabindranath Tagore (1861–1941)
Rabindranath Tagore (1861–1941)
23 Februar 2007
Im Wasser nach Wasser schreien vor Durst
Alle Menschen sind im Grunde Buddhas, gleich wie Wasser und Eis: Es gibt kein Eis getrennt vom Wasser, gesondert von den Geschöpfen keine Buddhas. Nicht wissend wie nahe ihnen die Wahrheit, suchen die Geschöpfe sie in der Ferne - welch Jammer! Sie gleichen denen, die im Wasser nach Wasser schrei'n vor Durst.
Hakuin Zenji, auch Hakuin Ekaku (1686-1769)
Hakuin Zenji, auch Hakuin Ekaku (1686-1769)
22 Februar 2007
Erreichen und finden
Du erreichst es nicht,
indem du dich bemühst;
und du kannst es auch nicht finden,
indem du dich nicht bemühst.
Zen-Weisheit
indem du dich bemühst;
und du kannst es auch nicht finden,
indem du dich nicht bemühst.
Zen-Weisheit
21 Februar 2007
Der Weg zur Freiheit
Der Weg zur Freiheit ist so schmal wie die Schneide eines Messers und dazu lang, schwer und mühselig. So haben es die Weisen wieder und immer wieder bekundet. Doch lasse dich weder von Schwäche noch Misserfolgen fesseln.
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
Swami Vivekananda (1863 - 1902)
20 Februar 2007
(Un)Wahrheit
Was für den einen Wahrheit ist, kann für den anderen Unwahrheit sein. Wer nach der Wahrheit sucht, sollte deswegen nicht beunruhigt sein. Denn er wird durch unablässiges und ehrliches Bemühen zu der Einsicht gelangen, dass das, was unterschiedliche Wahrheiten zu sein scheinen, nur die zahllosen Blätter ein und desselben Baumes sind.
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)
Mahatma Gandhi (1869 - 1948)
19 Februar 2007
Bild der Seele
Wenn die Seele etwas erfahren möchte,
dann wirft sie ein Bild der Erfahrung vor sich nach außen
und tritt in ihr eigenes Bild ein.
Meister Eckhart (1260-1327)
dann wirft sie ein Bild der Erfahrung vor sich nach außen
und tritt in ihr eigenes Bild ein.
Meister Eckhart (1260-1327)
18 Februar 2007
"Ich bin"
Wenn ich zu den Tiefen meiner eigenen Existenz und meiner eigenen derzeitigen Realität vordringe, dem undefinierbaren "Bin", das mein Selbst in seinen tiefsten Verwurzelungen darstellt und dann durch diese tiefe Mitte dringe, dann befinde ich mich im unendlichen "Ich Bin", welches der Name Gottes ist.
Thomas Merton (1915–1968)
Thomas Merton (1915–1968)
17 Februar 2007
Den Träumen trauen
Trauet euren Träumen,
denn das Tor der Ewigkeit
ist darin verborgen.
Khalil Gibran (1883-1931)
denn das Tor der Ewigkeit
ist darin verborgen.
Khalil Gibran (1883-1931)
16 Februar 2007
Fand Dich Innen
Ich fand dich, o Herr,
nicht außerhalb,
denn ich ging fehl,
dass ich dich außerhalb suchte,
da du doch innen warst.
Aurelius Augustinus (354 - 430)
nicht außerhalb,
denn ich ging fehl,
dass ich dich außerhalb suchte,
da du doch innen warst.
Aurelius Augustinus (354 - 430)
15 Februar 2007
Erfahrung
Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht.
Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.
Willigis Jäger (* 1925)
Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.
Willigis Jäger (* 1925)
14 Februar 2007
Unendlichkeit der Schönheit
Suche nicht nach jenem Blumengarten,
oh Freund, strebe nicht dort hinzugelangen!
In deinem Körper ist der Blumengarten.
Nimm deinen Sitz ein auf dem tausendblättrigen Lotus
und schaue so die Unendlichkeit der Schönheit.
Kabir (1440-1518)
oh Freund, strebe nicht dort hinzugelangen!
In deinem Körper ist der Blumengarten.
Nimm deinen Sitz ein auf dem tausendblättrigen Lotus
und schaue so die Unendlichkeit der Schönheit.
Kabir (1440-1518)
12 Februar 2007
Tempel im Geist
Was sind Tempel, sagt es mir. Und was sind heilige Wasserbecken?
Oh, ihr armen Sklaven, die ihr betet in Tempeln und Wasserbecken. Tempel sind im Geist. Wasserbecken sind im Geist.
Es gibt kein Werden, es gibt kein Entwerden, nichts davon, gar nicht.
Aus dem Hinduismus
Oh, ihr armen Sklaven, die ihr betet in Tempeln und Wasserbecken. Tempel sind im Geist. Wasserbecken sind im Geist.
Es gibt kein Werden, es gibt kein Entwerden, nichts davon, gar nicht.
Aus dem Hinduismus
Alpdruck in der Nacht
Die gier- und hasserfüllte Welt ist nur ein Alpdruck in der Nacht. Ihr Dasein wird zu leerem Schein, wenn man aus diesem Traum erwacht.
Shankaracharya
Shankaracharya
11 Februar 2007
Gott und Mensch
Gott und Mensch verhalten sich zueinander wie Gold und Ring. Sie sind zwei ganz verschiedene Realitäten. Gold ist nicht Ring und Ring ist nicht Gold. Aber in einem goldenen Ring können sie nur zusammen auftreten. Sie sind koexistent. Das Gold braucht eine Form, um zu erscheinen, und der Ring braucht ein Material, um sichtbar zu werden. Sie sind Nicht-Zwei. Das Gold offenbart sich als Ring. So offenbart sich Gott als Mensch. Sie können nur zusammen erscheinen. Das ist für mich der Sinn der Inkarnation Jesu. Es soll darin sichtbar gemacht werden, dass alles eine Inkarnation Gottes darstellt, von den Quarks und Leptonen bis hin zu den rein geistigen Formen, von denen wir keine Ahnung haben. Wir sind "Gottmenschen". Ich kann auch sagen: Gott hat sich als Mensch manifestiert.
Willigis Jäger (* 1925)
Willigis Jäger (* 1925)
10 Februar 2007
Namenloses und Benennen
Das Namenlose
ist der Urspung
von Himmel und Erde.
Benennen
ist die Mutter
der
zehntausend Dinge.
Lao Tse (zwischen 600 und 300 v.u.Z.)
ist der Urspung
von Himmel und Erde.
Benennen
ist die Mutter
der
zehntausend Dinge.
Lao Tse (zwischen 600 und 300 v.u.Z.)
09 Februar 2007
Geh deinen Weg
Triffst du nicht Bess're oder Gleiche,
geh allein auf deinem Weg;
lass dich mit Toren niemals ein.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
geh allein auf deinem Weg;
lass dich mit Toren niemals ein.
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u.Z.)
08 Februar 2007
Schaukel des Geistes
Zwischen den Polen des Bewussten und des Unbewussten hat der Geist eine Schaukel errichtet.
Daran hängen alle Wesen, alle Welten, und diese Schaukel hört nie zu schwingen auf. Dort sind Wesen ohne Zahl, dort sind Sonne und Mond in ihrem Lauf - Millionen von Zeitaltern gehen vorüber und die Schaukel hört nicht auf zu schwingen.
Alles schwingt: Himmel, Erde und das Wasser. Und auch der Höchste, indem er Form annimmt.
Kabir (1440-1518)
Daran hängen alle Wesen, alle Welten, und diese Schaukel hört nie zu schwingen auf. Dort sind Wesen ohne Zahl, dort sind Sonne und Mond in ihrem Lauf - Millionen von Zeitaltern gehen vorüber und die Schaukel hört nicht auf zu schwingen.
Alles schwingt: Himmel, Erde und das Wasser. Und auch der Höchste, indem er Form annimmt.
Kabir (1440-1518)
07 Februar 2007
Geist des Suchens
Es ist der Geist des Suchens,
der dir hilft.
Ich bin ein Sklave
des Geistes der Suche.
Kabir (1440-1518)
der dir hilft.
Ich bin ein Sklave
des Geistes der Suche.
Kabir (1440-1518)
06 Februar 2007
Wissen und Weisheit
Was die Menschen Wissen nennen,
ist die rationalisierte Annahme
trügerischer Erscheinungen.
Weisheit sieht
hinter den Schleier
und sieht.
Sri Aurobindo (1872 - 1950)
ist die rationalisierte Annahme
trügerischer Erscheinungen.
Weisheit sieht
hinter den Schleier
und sieht.
Sri Aurobindo (1872 - 1950)
05 Februar 2007
Krankheit etc.
Es gibt
keine Sünde
im Menschen,
nur sehr viel
Krankheit,
Unwissenheit
und Missbrauch.
Sri Aurobindo (1872 - 1950)
keine Sünde
im Menschen,
nur sehr viel
Krankheit,
Unwissenheit
und Missbrauch.
Sri Aurobindo (1872 - 1950)
04 Februar 2007
Gott lieben
Unsere Aufgabe ist es,
Gott zu lieben.
Unser Glück liegt
in der Hingabe
an die göttliche Umarmung.
Jan van Ruysbroeck (1293 - 1381)
Gott zu lieben.
Unser Glück liegt
in der Hingabe
an die göttliche Umarmung.
Jan van Ruysbroeck (1293 - 1381)
03 Februar 2007
Früchte des Tuns
Deine Aufgabe
liegt allein im Handeln,
nicht in dessen Früchten.
Lasse die Früchte deines Tuns
nicht der Beweggrund sein;
ergib dich nicht der Untätigkeit.
Aus der Bhagavad-Gita
liegt allein im Handeln,
nicht in dessen Früchten.
Lasse die Früchte deines Tuns
nicht der Beweggrund sein;
ergib dich nicht der Untätigkeit.
Aus der Bhagavad-Gita
02 Februar 2007
Weise und Schriften
Der Weise soll die Schriften erforschen auf der Suche nach Erkenntnis.
Dann aber soll er sie alle aufgeben. Wie die Hülle, die vom Reis abgelöst wird.
Aus der Amritabindu-Upanishad
Dann aber soll er sie alle aufgeben. Wie die Hülle, die vom Reis abgelöst wird.
Aus der Amritabindu-Upanishad
01 Februar 2007
Leuchtendes Gewahrsein
Man kann und muss den Geist in allen drei Sprachen beschreiben, der Ich-, der Wir- und der Es-Sprache.
Jeder dieser drei Bereiche entwickelt sich. Damit ist gemeint, dass jeder von ihnen seine spirituelle Natur immer weiter entfaltet und dadurch diese seine spirituelle Natur immer mehr verwirklicht. In den höchsten Regionen dieser Evolution werden das Ich, das Wir und das Es immer mehr für ihre eigene wahre Natur transparent. Sie strahlen die Herrlichkeit des Urgrundes aus, der sie sind.
In diesem leuchtenden Gewahrsein wird jedes Ich zu einem Gott, wird jedes Wir zu Gottes aufrichtigster Verehrung, wird jedes Es zu Gottes anmutigstem Tempel.
Ken Wilber (*1947)
Jeder dieser drei Bereiche entwickelt sich. Damit ist gemeint, dass jeder von ihnen seine spirituelle Natur immer weiter entfaltet und dadurch diese seine spirituelle Natur immer mehr verwirklicht. In den höchsten Regionen dieser Evolution werden das Ich, das Wir und das Es immer mehr für ihre eigene wahre Natur transparent. Sie strahlen die Herrlichkeit des Urgrundes aus, der sie sind.
In diesem leuchtenden Gewahrsein wird jedes Ich zu einem Gott, wird jedes Wir zu Gottes aufrichtigster Verehrung, wird jedes Es zu Gottes anmutigstem Tempel.
Ken Wilber (*1947)
31 Januar 2007
Schau nach innen...
Schau nach innen, sei still. Frei von Furcht und Anhaftung erfahre die süße Freude des Wegs. Wie freudvoll ist es auf den Erwachten zu schauen und Gesellschaft mit den Weisen zu pflegen. Wie lange ist die Straße für den Menschen, der mit einem Narren reist. Wer aber jenen folgt, die dem Weg folgen, entdeckt seine Familie und ist von Freude erfüllt. Folge dann den leuchtenden, den Weisen, den Erwachten, den Liebenden, denn sie wissen, wie man arbeitet und vorwärts geht und wie man wartet. Folge ihnen so, wie der Mond dem Weg der Sterne folgt
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u. Z.)
Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u. Z.)
30 Januar 2007
Gott lebt in dir als DU
Alles entfaltet sich wie es soll
Sei ehrlich mit dir selbst
und die richtigen Dinge
werden in deinem Leben geschehen.
Erinnere dich daran,
Dich selbst zu lieben
Dich selbst zu verehren
Zu dir selbst zu beten
Dich vor dir selbst zu verneigen
Denn Gott lebt in dir als DU.
Robert Adams (1928-1997)
Sei ehrlich mit dir selbst
und die richtigen Dinge
werden in deinem Leben geschehen.
Erinnere dich daran,
Dich selbst zu lieben
Dich selbst zu verehren
Zu dir selbst zu beten
Dich vor dir selbst zu verneigen
Denn Gott lebt in dir als DU.
Robert Adams (1928-1997)
24 Januar 2007
23 Januar 2007
Vernunft und Herz
Es wäre eine Frage, ob die bloße Vernunft, ohne das Herz, je auf einen Gott verfallen wäre. Nachdem ihn das Herz erkannt hatte, suchte ihn die Vernunft auch.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
22 Januar 2007
21 Januar 2007
Haltung
Es gibt Dinge,
für die es sich lohnt,
eine kompromißlose Haltung einzunehmen.
Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945
für die es sich lohnt,
eine kompromißlose Haltung einzunehmen.
Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945
20 Januar 2007
Noch nicht begriffen
Es kann bedeuten, dass alles im Universum in einer Art totalem Rapport miteinander steht, so dass alles Geschehen zu allem anderen in Beziehung steht; es kann auch bedeuten, dass es Informationsformen gibt, die schneller als das Licht reisen können; oder es kann bedeuten, dass unsere Vorstellungen von Raum und Zeit in einer Weise geändert werden müssen, die wir noch nicht begreifen.
David Bohm (1917-1992)
David Bohm (1917-1992)
19 Januar 2007
Wie verbrauchen
Ein weiser Verbrauch ist viel schwieriger als eine weise Herstellung. Was fünf Menschen herstellen, verbraucht ein einzelner leicht. Daher stellt sich für jeden einzelnen und für jedes Land nicht die Frage, wie man herstellen soll, sondern wie die Waren verbraucht werden sollen.
John Ruskin (1819 - 1900)
John Ruskin (1819 - 1900)
18 Januar 2007
Sicher
Der Mensch hat immer einen Ort,
an dem er vor all seinem Unglück sicher ist.
Dieser Ort ist seine Seele.
Anonym
an dem er vor all seinem Unglück sicher ist.
Dieser Ort ist seine Seele.
Anonym
17 Januar 2007
Gut zu uns sein
Es ist sehr wichtig, dass wir lernen, gut zu uns zu sein und uns selbst zu respektieren. Es ist aus einem ganz bestimmten Grund wichtig: Wenn wir in unser Herz blicken und entdecken, was dort verwirrt und was klar ist, was bitter ist und was süß, dann finden wir nicht nur uns selbst. Wir begegnen dem Universum. Wenn wir den Buddha entdecken, der wir eigentlich sind, erkennen wir, dass alles im Universum ebenfalls Buddha ist. Wir kommen zu der Erkenntnis, dass alles und jedes erwacht ist. Alles ist gleichermaßen kostbar, heil und gut, und ebenso ist jedes einzelne Lebewesen kostbar, heil und gut. Wenn wir humorvoll und offen mit unseren eigenen Gedanken und Emotionen umgehen, dann ist das auch die Art und Weise, wie wir das Universum wahrnehmen. Dann geht es uns nicht mehr nur um unsere eigene Befreiung, sondern auch darum, wie wir die Gemeinschaft unterstützen können, in der wir leben, was wir für unsere Familie, unser Land und den ganzen Kontinent tun können, nicht zu reden von der ganzen Welt, der Galaxis, dem Universum - so weit, wie wir gehen wollen.
Pema Chödrön (*1936)
Pema Chödrön (*1936)
16 Januar 2007
Was in uns liegt
Was hinter uns
und vor uns liegt,
ist beides nichts
verglichen mit dem,
was in uns liegt.
Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)
und vor uns liegt,
ist beides nichts
verglichen mit dem,
was in uns liegt.
Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)
15 Januar 2007
Vergessen und Verstehen
Erst wenn wir vergessen,
was man uns gelehrt hat,
fangen wir an,
wirklich etwas zu verstehen.
Henry David Thoreau (1817 - 1862)
was man uns gelehrt hat,
fangen wir an,
wirklich etwas zu verstehen.
Henry David Thoreau (1817 - 1862)
14 Januar 2007
Wissen ist grenzenlos
Das Wissen ist grenzenlos,
und der gelehrteste und gebildetste Mensch
ist vom wahren Wissen
ebenso weit entfernt
wie ein ungebildeter Bauer.
John Ruskin (1819 - 1900)
und der gelehrteste und gebildetste Mensch
ist vom wahren Wissen
ebenso weit entfernt
wie ein ungebildeter Bauer.
John Ruskin (1819 - 1900)
13 Januar 2007
12 Januar 2007
Dasein und Jungsein sind eins
Die Eigenheit der Ewigkeit ist,
dass Dasein und Jungsein in ihr eins ist,
denn die Ewigkeit wäre nicht ewig,
wenn sie neu werden könnte
und nicht allewege wäre.
Meister Eckhart (1260-1327)
dass Dasein und Jungsein in ihr eins ist,
denn die Ewigkeit wäre nicht ewig,
wenn sie neu werden könnte
und nicht allewege wäre.
Meister Eckhart (1260-1327)
11 Januar 2007
Tropfen und Seele
Der Tropfen,
der ins Meer fällt,
wird zum Meer.
Und die Seele,
die sich mit Gott vereint,
wird zu Gott.
Leo Tolstoi (1828 - 1910)
der ins Meer fällt,
wird zum Meer.
Und die Seele,
die sich mit Gott vereint,
wird zu Gott.
Leo Tolstoi (1828 - 1910)
10 Januar 2007
09 Januar 2007
Raupe und Schmetterling
Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.
Lao Tse (zwischen 600 und 300 v. Chr.)
nennt der Rest der Welt Schmetterling.
Lao Tse (zwischen 600 und 300 v. Chr.)
08 Januar 2007
Verborgen und schon da
Wenn ein Meister ein Bild macht aus einem Stück Holz oder einem Stein, so trägt er das Bild nicht in das Holz hinein; vielmehr schneidet er die Späne ab, die das Bild verborgen und verdeckt hatten. Er gibt dem Holz nichts, sondern er nimmt und gräbt ihm die Decke ab und nimmt den Rost weg, - und dann erglänzt, was darunter verborgen lag.
Meister Eckhart (1260-1327)
Meister Eckhart (1260-1327)
07 Januar 2007
Der Frosch, der Skorpion und die Vernunft
Der Skorpion trifft einen Frosch. Er fragt den Frosch: "Kannst Du mich auf deinen Rücken nehmen und über den Fluss tragen?"
Der Frosch antwortet ihm darauf: "Nein, das tu ich nicht, denn dann wirst du mich in der Mitte des Flusses stechen, und wir ertrinken beide."
"Aber das ist doch nicht vernünftig", entgegnet dem Frosch der Skorpion. "Dann würde ich ja auch sterben."
"Ja, also gut", antwortet der Frosch, "ich werde dir helfen und dich über den Fluss tragen."
Gesagt getan.
Als der Frosch mit dem Skorpion auf dem Rücken etwa in der Mitte des Flusses schwimmt, sticht der Skorpion den Frosch in den Rücken.
Beide sind schon dabei, zu ertrinken, da spricht der Frosch: "Warum hast du das getan? das ist doch nicht vernünftig, jetzt ertrinkst du auch!"
Und der Skorpion antwortet ihm darauf: "Ach weißt Du, ich bin halt ein Skorpion, das ist mein Charakter, und das hat nichts mit Vernunft zu tun."
Wird Bert Brecht (1898 - 1956) zugeschrieben.
Der Frosch antwortet ihm darauf: "Nein, das tu ich nicht, denn dann wirst du mich in der Mitte des Flusses stechen, und wir ertrinken beide."
"Aber das ist doch nicht vernünftig", entgegnet dem Frosch der Skorpion. "Dann würde ich ja auch sterben."
"Ja, also gut", antwortet der Frosch, "ich werde dir helfen und dich über den Fluss tragen."
Gesagt getan.
Als der Frosch mit dem Skorpion auf dem Rücken etwa in der Mitte des Flusses schwimmt, sticht der Skorpion den Frosch in den Rücken.
Beide sind schon dabei, zu ertrinken, da spricht der Frosch: "Warum hast du das getan? das ist doch nicht vernünftig, jetzt ertrinkst du auch!"
Und der Skorpion antwortet ihm darauf: "Ach weißt Du, ich bin halt ein Skorpion, das ist mein Charakter, und das hat nichts mit Vernunft zu tun."
Wird Bert Brecht (1898 - 1956) zugeschrieben.
06 Januar 2007
Vorstellung
Die Leute
stellen sich
gerne vor:
Gott ist auf ihrer Seite.
Nein:
Zen ist auf
niemandes Seite.
(Anonym)
stellen sich
gerne vor:
Gott ist auf ihrer Seite.
Nein:
Zen ist auf
niemandes Seite.
(Anonym)
05 Januar 2007
Gehört dir schon
Es wird davon berichtet, dass sich ein Zen-Schüler den Arm abhackte. Damit wollte er seinen Meister davon überzeugen, dass er es ernst und aufrichtig meinte, dessen Schüler zu werden.
Doch warum einen solch hohen Preis zahlen für etwas, das dir schon gehört...
Zen-Weisheit
Doch warum einen solch hohen Preis zahlen für etwas, das dir schon gehört...
Zen-Weisheit
04 Januar 2007
Kein Grund, unglücklich zu sein
Es gibt wirklich keinen Grund für Sie, elend und unglücklich zu sein. Sie selbst begrenzen das grenzenlose Sein, das Sie sind. Deshalb sage ich: erkennen Sie, dass Sie in Wahrheit grenzenloses Sein sind, absolutes Selbst. Stets sind Sie dieses Selbst und nichts als das Selbst. Daher kann es letztlich nicht sein, dass Sie um das Selbst nicht wissen...
Ramana Maharshi (1879-1950)
Ramana Maharshi (1879-1950)
03 Januar 2007
02 Januar 2007
Hindernisse überwinden
Sobald Gott dich bereit findet, muss er in dein Wesen einströmen, geradeso wie der Sonnenschein sich auf die Erde ergießen muss, wenn die Luft klar und rein ist. Sehnendes Verlangen schafft Liebe, und Liebe überwindet alle Hindernisse.
Meister Eckhart (1260-1327)
Meister Eckhart (1260-1327)
01 Januar 2007
Deinen Job machen
Habe Mitgefühl
mit den Armen,
den Hungernden,
den Obdachlosen
und den Verfolgten.
Aber:
Versinke nicht
im Mitleid!
Du hast einen Job zu machen.
Zen-Weisheit
mit den Armen,
den Hungernden,
den Obdachlosen
und den Verfolgten.
Aber:
Versinke nicht
im Mitleid!
Du hast einen Job zu machen.
Zen-Weisheit
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